Saal Digital - Professional Line XT
Meine Erfahrung mit Saal Digital: Endlich mein Architektur-Portfolio als Fotobuch (Professional Line XT 40 × 30 cm)
Es gibt Projekte, die man jahrelang im Kopf behält. Man spricht darüber, nimmt es sich immer wieder vor – und dann gewinnt doch der Alltag. Bei mir war es genau so mit meinem Architektur-Fotoportfolio.
Ich wollte schon lange ein hochwertiges, großformatiges Buch erstellen: ein Objekt, das meine Bilder nicht nur zeigt, sondern ihnen wirklich Präsenz verleiht – so ähnlich wie bei einem Fine-Art-Print, nur eben als durchdachtes Portfolio, das man Seite für Seite erzählen kann. Aber wie so oft hat mir schlicht die Zeit gefehlt, alles sauber zu kuratieren und zu gestalten.
Die Gelegenheit, Saal Digital und ihr Fotobuch Professional Line XT im Format 40 × 30 cm zu testen, war am Ende der perfekte Anstoß, das Projekt endlich umzusetzen. Und das Ergebnis hat mich wirklich überzeugt.
Saal Design Software (Mac OS, v4.6.359): klar, intuitiv und effizient
Für die Gestaltung habe ich die Software Saal Design unter Mac OS (Version 4.6.359) genutzt. Die erste positive Überraschung: Die Oberfläche ist sehr übersichtlich, logisch aufgebaut und wirkt sofort vertraut.
Das Layout ist klar strukturiert:
links eine Bildbibliothek mit direktem Zugriff auf Ordner und Projekte (Sortierung, Suche, Thumbnails),
in der Mitte die Doppelseite in groß mit Hilfslinien, Rändern, Zoom und der aktuellen Gestaltung,
rechts ein Panel mit zahlreichen Layout-Vorlagen, bei denen man schnell zwischen 1-, 2- oder Mehrbild-Layouts wechseln kann, inklusive Abstands- und Rand-Einstellungen.
unten findet sich außerdem eine Seitenübersicht mit Miniaturen, mit der man sehr schnell im Buch navigieren kann und stets den Überblick behält.
Für jemanden wie mich, der regelmäßig mit Lightroom arbeitet – inklusive des Buch-Moduls über Blurb – fühlt sich die Bedienung sofort stimmig an. Viele Abläufe sind ähnlich (Drag & Drop, schnelle Anpassungen), aber Saal ist meiner Meinung nach noch etwas direkter und unkomplizierter.
Sehr praktisch: Die Oberfläche ist in vielen Sprachen verfügbar. Und wer konsequent arbeiten möchte, kann eigene benutzerdefinierte Templates erstellen und auf das gesamte Buch anwenden.
Kurz gesagt: ein sehr zugängliches Tool, das schnell Vertrauen schafft.
Layout & Gestaltung: viele Möglichkeiten – aber „weniger ist mehr“ funktioniert hervorragend
Die Software bietet eine riesige Auswahl an Optionen: Hintergründe, Cliparts, grafische Elemente… alles ist vorhanden, wenn man ein verspieltes oder stark dekoriertes Fotobuch gestalten möchte.
Ich persönlich habe mich bewusst für einen schlichten, professionellen Stil entschieden. Meine Idee war, den Bildern – wie in einer Ausstellung – Raum zu geben, statt sie mit Design-Elementen zu überladen.
Ich habe daher gesetzt auf:
klare, reduzierte Layouts,
Einzelseiten oder großzügige Ränder,
eine stringente visuelle Linie,
keine Deko-Elemente.
Und genau das funktioniert in der Software sehr gut: Selbst minimalistische Layouts wirken sofort hochwertig und sauber, ohne dass man viel „herumbasteln“ muss. Gleichzeitig findet jeder, der mehr Kreativität möchte, genug Spielraum.
Beim Auspacken: Die Druckqualität ist beeindruckend
Die entscheidende Frage bei einem Fotobuch ist immer: Wie nah kommt der Druck an die digitalen Dateien heran?
Hier lautet die Antwort ganz klar: sehr nah – und teilweise sogar besser als erwartet.
Ich habe eine matte Oberfläche gewählt, und das Ergebnis ist schlicht beeindruckend: extrem angenehm zu betrachten, edel, ohne störende Reflexionen. Gerade bei Architekturaufnahmen, bei denen Linien, Texturen und Lichtstimmungen entscheidend sind, bringt dieses matte Finish eine sehr „Galerie“-artige Anmutung.
Kontraste sind sauber, Schwarz bleibt tief ohne zuzuschmieren, Details sind hervorragend erhalten. Beim Durchblättern hatte ich mehrfach dieses Gefühl: So sollten meine Bilder auf Papier aussehen.
Acryl + Kunstleder: echtes Premium-Gefühl
Die Professional Line XT erkennt man sofort an der hochwertigen Verarbeitung:
Die Front aus Acrylglas ist perfekt glatt und verleiht dem Titelbild spürbar mehr Tiefe.
Rücken und Umschlag aus schwarzem Kunstleder wirken elegant und professionell, mit einer angenehmen Haptik.
Das Buch sieht nicht nur gut aus – es fühlt sich auch genauso an. Es ist ein Objekt, das man gerne auf den Tisch legt und das sofort neugierig macht.
Verarbeitung: stabil, sauber gebunden, tolles Papier
Auch die Verarbeitung überzeugt:
Die Seiten sind sehr sauber gebunden,
der Buchblock wirkt stabil,
und das Papier ist angenehm dick und hochwertig.
Dadurch fühlt sich jede Seite „substanziell“ an. Das Buch wirkt robust genug, um regelmäßig genutzt und gezeigt zu werden – genau das, was man bei einem Portfolio braucht.
Ein Portfolio, das man wirklich zeigen (und verkaufen) kann
Das ist für mich der wichtigste Punkt: Dieses Buch ist nicht nur schön – es ist ein echtes Werkzeug.
Ein Portfolio in diesem Format zeigt die Bilder auf Papier, fast wie Fine-Art-Prints, aber mit der zusätzlichen Stärke einer kuratierten Geschichte. Perfekt für Kundentermine, Meetings oder um jemanden einen echten Eindruck von der eigenen Arbeit zu geben.
Und ganz ehrlich: Es macht schlicht mehr Spaß als am Bildschirm zu scrollen.
Versand & Verpackung: sicher und durchdacht
Auch der Versand war überzeugend: Das Buch kam in einer stabilen Verpackung, gut geschützt und sicher fixiert. Außerdem war die Acryl-Oberfläche mit einem Schutzfilm versehen, der sich sehr leicht abziehen lässt – ein kleines Detail, das große Wirkung hat, weil die Oberfläche dadurch makellos bleibt.
Fazit: Ein großartiges Ergebnis – und ein Projekt endlich abgeschlossen
Am Ende hat mir Saal Digital geholfen, ein Projekt umzusetzen, das ich jahrelang vor mir hergeschoben habe: mein Architektur-Portfolio endlich als hochwertiges Buch.
Mit:
einer intuitiven Software,
großer Gestaltungsfreiheit,
beeindruckender Druckqualität,
Premium-Cover (Acryl + Kunstleder),
solider Verarbeitung,
sicherer Verpackung,
…bin ich wirklich sehr zufrieden.
Dieses Buch ist mehr als ein Fotobuch: Es ist ein professionelles Portfolio – und es erinnert daran, wie sehr Bilder gewinnen, wenn sie auf Papier existieren.